Montag, 27. Juli 2015

Die Minions - Review

Kaum einer konnte sich dem kindlich tolpatschigen und schadenfreudigen Charme der Minions aus "Ich - Einfach unverbesserlich" entziehen und dachte sich: "Ich - Einfach unverbesserlich 2 war super. Besonders die Minions. Die dürfte man gerne öfter sehen". So war es nur die logische Konsequenz, dass die Produzenten diesen Wunsch erhörten und mit dem Film "Minions" entsprechend umsetzten.

Um es vorweg zu nehmen: "Ich - Einfach unverbesserlich 2", fand ich den besten "Minions Teil". Die Minions ohne Gru kamen da nicht ganz ran, sind für mich aber doch deutlich vor "Ich - Einfach unverbesserlich 1".

Der Film erklärt anfangs kurz, wer die Minions sind, was sie tun und was ihre Motivation ist - ihrem bösen Herrscher zu dienen. Nun kamen sie in die Situation, dass sie alle bisherigen Bösewichte vertrieben und somit deprimiert ein trostloses Dasein fristeten. Also erklärten sich die Minions Bob, Kevin und Stuart bereit einen neuen dienenswerten Bösewicht ausfindig zu machen und gelangten nach einer kurzen Seereise im England der 1968er - spielt also zeitlich gesehen vor "Ich - Einfach unverbesserlich 1". Dort finden die drei Minions sehr Schnell und durch Zufall zur Oberschurkin Scarlet Overkill. Diese beauftragt sie mit dem Stehlen der englischen Krone...



Dem Zuschauer wird hierbei ein kurzweiliges Katz und Maus Spiel geboten. Wer der Sprachen Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch mächtig ist, erfreut sich sogar die Minions deutlich besser zu verstehen als ich. Ebenfalls fanden auch hier wieder einige versteckte Anspielungen für erwachsene den Weg in den 3D Animationsfilm - typischer Weise. Also ein Spaß für die ganze Familie. Zwischendurch werden Slaptstick-artig die Versuche der restlichen Minions gezeigt, wie sie versuchen den drei Pionieren nach England zu folgen. Auch dies sorgt für Erheiterung.



Warum bewerte ich die "volle Dosis" Minions dann nicht so gut wie den zweiten Teil? Scarlet Overkill ist deutlich unsympatischer als Gru. In Teil 2 waren vor allem die mittlerweile pubertierenden Töchter lustig, die Gru zur Weißglut trieben. Die ganzen Superschurken und die Kämpfe gegen sie waren viel tiefgängiger und cleverer als die Hetzjagd nach der Krone.
Weiterhin stellte ich mir bei Minions manchmal die Frage, warum ich im Moment überhaupt eine 3-D Brille aufhabe. Bis auf vereinzelte Effekte wurde dieses Feature kaum genutzt.

Für mich also eine liebevolle und rasant inszenierte Verfolgungsjagt, der es aber etwas an Anspruch fehlt. Grüne Oger oder Spielzeug Cowboys mit Weltraumsuperheld als Buddy, zeigen wie es besser geht. Wer aber nur auf nen spaßigen Nachmittag mit den Kids aus ist, bekommt hier witzige Kurzweil im gehobenen Mittelmaß geboten.

Voriges Review: Terminator Genisys


Wie immer der Hinweis: Wenn's gefallen hat, liken, sharen, kommentieren - vielen Dank :-)

Sonntag, 19. Juli 2015

Football und Stadtfest

Diesen Samstag gabs zwei Events zu besuchen. Zum einen wieder ein Football Heimspiel in Tübingen und danach das Herrenberger Stadtfest.

Ja, endlich hatte ich auch mal nen bissel Action festhalten können.

Kurz und knapp: Die Red Knights haben gegen die Weinheim Longhorns eine deutliche Niederlage mit 37:00 einstecken müssen. Aber mal ehrlich: Die Mannschaft ist in den letzten zwei Saisons jeweils aufgestiegen und hat in den ersten Spielen dieser Saison auch gut abgeräumt. Irgendwann muss mal nen Plateau erreicht sein - es kann nicht immer aufwärts gehen.

Weinheim in der Offense. Leider viel zu Oft der Fall gewesen.

Immerhin hatte die Mannschaft die Gelegenheit ihre U19 Spieler in die Seniors Mannschaft aufzunehmen.


Danach ging's zum Herrenberge Stadtfest, welches mit 5 (?) Live Musik Bühnen zum verweilen einlud. Nur kurze Zeit stand ich mit im Kreis von nem Kumpel um nen bissel zu labern. Ansonsten schau ich mir auf solchen Events tatsächlich lieber die verschiedenen Acts an und lauf futternd durch die Menschenmenge.

Wer diese beiden waren, weiß ich nicht. Haben mir mit ihren gehaltvollen Texten aber sehr gut gefallen.

Irgendwie bin ich nur relativ wenigen Bekannten begegnet. Ich wusste, dass einige dort sind - aber offensichtlich bin ich immer an denen vorbeigelaufen.
Letzten Endes zog es mich aber doch die meiste Zeit zur MSS Big Band am Marktplatz (leider kein Bild hier, weil alle verschwommen sind).
Bei den ganzen Rock Gigs war das für mich schon letztes Jahr eine freudige Abwechslung ;-)

Die Rock Kids am Bronn Tor. Danach zogen sie um und spielten am Marco Polo weiter.

Die "Kinder"gruppierung Rock Kids sah ich auszugsweise im vorbeigehen zwei mal. Sie absolvierten zwei Gigs nacheinander auf zwei verschiedenen Bühnen. Ich weiss nicht wie alt die Jungs sind, aber ich glaub nicht älter als 13. Da ist es schon witzig, wenn sie 70er und 80er Jahre Rock Songs spielen. Jedenfalls hatten sie die Zuschauer gut motiviert und überzeugten durch ein beachtlich professionelles Auftreten - sowohl an den Instrumenten, wie auch insbesondere an der Show.
Dieses Jahr dürfen sie erneut das 48er eröffnen. Eventuell schaff ich es bis dahin auch dort zu sein...
Ansonsten gab es viel guten Cover Rock zu hören.




Montag, 13. Juli 2015

Terminator Genisys - Review

Lange war er angekündigt, erfolgreich habe ich es geschafft kaum irgendwelche Vorabinfos zum neuen Terminator zu erhaschen. Ich konnte sozusagen ohne Voraberwartung in die Vorstellung gehen.

Aber was konnte / sollte man erwarten? Teil 1 und 2 sind in meinen Augen legendäre Filme. Das dort skizzierte Endzeit Universum rund um Sarah und John Connor, dem T-800 und Los Angeles ist für mich mit das beklemmendste und spannendste der Filmgeschichte.

Terminator 3 war zwar ok, blieb aber weit hinter Teil 1 und 2 zurück. Teil 4 hab ich einmal gesehen, der gefiel mir leicht besser als Teil 3. Da er sich nicht in die Zeitreise Thematik der anderen 3 Vorgänger einreihte, sah ich ihn als nettes Spin Off zur bisherigen Serie.

Ich möchte eigentlich nur wenig zur Handlung von Genisys schreiben. Vielmehr zu meinem Eindruck. Der Film lässt sich für mich in zwei Teile, die sich qualitativ stark unterscheiden unterteilen. Zum einen die ersten 25 bis 30 Minuten. Diese erzählen und ergänzen die Geschehnisse in Terminator 1 und spielen ebenfalls im Jahr 1984. Für mich persönlich super gemacht und das was ich nicht mal zu hoffen gewagt hätte. Der Flair der ersten beiden Teile wurde super eingefangen und dem Zuschauer wird eine tolle Terminatoren Materialschlacht auf dem Niveau der ersten beiden Teile geliefert - wenn auch etwas hastig dargestellt. 



Danach wird zu meinem anfänglichen Bedeuern der James Cameronsche Zeitstrang 1984 verlassen und ein neues Kapitel Terminator Geschichte aufgeschlagen. Die Vergangenheit (aus heutiger Sicht die Zukunft - das Jahr 2018) wird abermals umgeschrieben um das unvermeidbare Ereignis - nämlich die Herbeiführung des Judgement Day durch Skynet- aufzuhalten.
Dieses mal, indem Sarah Connor, Kyle Reese und der T-800 versuchen das online schalten von Skynet zu verhindern.

Das öffnen des neuen Zeitstrangs ist andererseits aber ein cleverer Schachzug der Filmmacher und notwendig. Mittlerweile befinden wir uns in der Realzeit schon "bald" am Zeitpunkt, an dem John Connor in das Jahr 1984 zurückgeschickt werden soll. Bei Terminator 3 vermissten man als Fan der Vorgänger den Bezug zu den Teilen 1 und 2. Auch Genisys triftet durch das verlassen des 1984er Zeitstrangs etwas in diese Richtung ab. Jedoch wird in Genisys die Geschichte um Cyberdine Systems und Skynet elegant erweitert - im Gegensatz zu Teil 3 und 4, bei denen man das Gefühl hatte, dass sie fast etwas notdürftig in das von James Cameron erdachte Universum eingefügt wurden. Weiterhin bleibt am Ende von Genisys noch genug potential um aus den offen gelassenen Punkten mit einem 6ten Teil anzuknüpfen.

Es gibt ja allgemein viele Kritiker, die die alten Kino Action Helden, wie Stallone oder Schwarzenegger gerne im Rollstuhl sehen würden anstatt auf der Leinwand. Ich fand Schwarzenegger in seinen Expendables Auftritten auch nicht mehr den Hammer. Ebenso fand ich seinen Versuch mit Stallone zusammen aus dem Hochsicherheitsgefängnis auszubrechen als "nur" ganz ok an. Die Rolle des Terminator ist ihm aber nach wie vor überzeugend und vortrefflich auf den Leib geschrieben. Was die Muskeln angeht musste eben der in Terminator 4 eingeführte CGI-Arnold herhalten, was wirklich eine super Idee des Teams war.
Auch zeigt sich Arnie wieder selbstironisch und der Film nimmt sich durch die markigen Zitate und auch die eine oder andere Albernheit selbst etwas auf die Schippe.

Sieht man über die anfängliche Enttäuschung darüber, dass die Materialschlacht und das Verweilen im Jahr 1984 nicht noch etwas mehr ausgedehnt wurde hinweg, so würde ich Genisys von der Qualität her nach Terminator 2 und 1 einordnen. Eventuell sogar gleichauf mit Teil 1.

Wie erwähnt orientiert sich Genisys stark an Teil 1 und 2. Neulinge dürften mit vielen Interna des Terminator Universums überfordert sein und viele Parallelen zu den Vorgängern bleiben ihnen verwährt. Fans hingegen freuen sich über die liebevolle Weiterentwicklung der Story im Flair der James Cameron Filme.

Auf Moviepilot gibt es noch ein Interview Video von James Cameron bezüglich des Filmes.
Wem das Review gefallen hat, gerne liken, teilen, kommentieren.

Voriges Review: Asterix im Land der Götter
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Onehundredandeiiiightyyyyy

Es gibt nicht viel zu berichten über dieses Ereignis. Dennoch fühle ich mich schier gar berufen ein paar Zeilen Header hier reinzuschreiben,...