Samstag, 14. Mai 2016

Onehundredandeiiiightyyyyy

Es gibt nicht viel zu berichten über dieses Ereignis. Dennoch fühle ich mich schier gar berufen ein paar Zeilen Header hier reinzuschreiben, damit zumindest etwas Content hier drin ist.

Nun aber zum Kern der Sache. Am 12. Mai, bei der illustren Dartrunde - leider nur zu zweit und Bedienung und zwei, drei unbeteiligten Kneipenbesuchern - gelang mir zwei mal hintereinander ein 180er Wurf.



Zu erwähnen bleibt noch, dass der Abend in einem Unentschieden endete. Mit den zwei 180ern schien das Pulver verschossen gewesen zu sein und ein weiterer Sieg wollte mir nicht mehr gelingen. Es blieb bei 7 Strichen.




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Samstag, 23. April 2016

Semi Famous YouTube Artists You Should Know - msYNA2o

Nachdem ich vor einiger Zeit über den YouTube Künstler crouts0 schrieb, möchte ich den heutigen Artikel Sabrina Malana widmen.

Auf sie wurde ich aufmerksam, nachdem ich mir den Sum 41 Song "With me" anschaute. In den YouTube Empfehlungen wurde unter anderem auf ihr Cover dieses Songs verwiesen. Mir hat die Machart der Videos gefallen, in denen sie jede Linie des jeweiligen Instruments selbst spielt, sowie unterschiedliche Stimmen singt und zwar in einer unschuldig süßen liebenswerten Art.

Die mittlerweile 23 jährige Frau konzentriert(e) sich - folgt man den Links auf ihre sonstigen Social Media Seiten - in letzter Zeit auf ihr Studium für Kunst und Design in Manchester. Sie selbst stammt von den Phillipinen.

Auf YouTube wurde von ihr nach einiger Zeit Pause mittlerweile wieder ein neues Video hochgeladen. Folgend ein paar Anspieltipps:


 Das besagte Sum 41 Cover

 

I Knew You Were Trouble - Taylor Swift (Cover by Sabrina Malana)



A Life That's Good - Nashville Cast (Cover by Sabrina Malana)



SABRINA MALANA - Interview






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Montag, 18. April 2016

Was ist neu, nach zwei Wochen im neuen Job

Im vorigen Beitrag erzählte ich ja über meine ersten Eindrücke der neuen Arbeit. Es sind bereits zwei Wochen vergangen. Was hat mich dort erwartet?

Ich hatte einige Einführungsveranstaltungen und beschäftigte mich sonst fast ausschließlich mit dem Produkt. Erfreulicher Weise in einer für mich sehr praktischen Methode. Ich habe die Doku und eine virtuelle Maschine mit dem Produkt und lerne mich somit selbst in die Thematik ein. Ich sammle Fragen und in einem zentralen Meeting werden diese geklärt.

Dabei möchte ich ein für mich wichtiges Tool hervorheben, welches ich mir installiert habe... Das Zim Desktop Wiki. Mir gefällt es, weil es schnell, übersichtlich und schlank ist. Leider kann es keine Tabellen darstellen ;-)
Aber sonst perfekt um Notizen unkompliziert zu strukturieren.

Heute bekam ich erstmals eine Aufgabe, in der ich Daten in einer Excel Tabelle aufarbeiten sollte. Zu meiner Ernüchterung war die Aufgabe aber nach 2 Stunden schon erledigt. Das saubere dokumentieren meines Vorgehens dauerte da noch länger. Aber ich bin guter Dinge, dass solche kleinen technischen Ausflüge noch öfter vorkommen, bei denen mir die Denke eines Ex-Entwicklers sehr zugute kommt.

Mit meinem aktuellen User Manual werde ich morgen auch fertig. Da werde ich mir meinen Kollegen schnappen müssen um die offenen Fragen zu klären und mir neuen Lesestoff besorgen. Das Herumprobieren mit dem Produkt macht sehr viel Spaß, da die Demo Umgebung gründlich vorbereitet ist und daher alle Funktionen aus dem User Manual ohne Probleme nachgestellt werden können.

Zugegebener Maßen: Ich habe im Jahr 2016 bisher glaube ich mehr gelesen, als im kompletten Jahr 2015 - deutlich mehr. Entsprechend steil ist gerade auch die Lernkurve. Daher empfinde ich es als motivierend, da strukturiert und schnell voranzukommen, merke aber auch die Auswirkungen des vielen Lesens, in Form meiner Müdigkeit. Lesen und lernen strengt halt doch mehr an, als normales Tagesgeschäft. Zumindest mein früheres Tagesgeschäft.

Beim Rüberschielen zu den Kollegen, sehe ich doch immer wieder, dass im Support eine niemals enden wollende Flut von Fragen zu kommen scheint und es da halt kein "das mach ich morgen fertig" gibt, wie in der Entwicklung. Ich bin gespannt wie es wird, wenn ich keinen Welpenschutz mehr habe. Bis dahin, alles Gute.


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Montag, 4. April 2016

Was ist neu im neuen Job

Wie die meisten Leser des Blogs wissen, hatte ich heute meinen ersten Arbeitstag im neue Job. Wie ich auch schon erwähnte, kann ich nicht viel darüber schreiben, ohne Betriebsinterna zu verraten. Aber ein paar nicht die Firma betreffenden Fakten kann ich preisgbeben.

Heute habe ich meinen Rolli aufgebaut, da diese wohl so knapp geliefert wurden, dass sie noch nicht zusammengebaut werden konnten. War immerhin eine gute Gelegenheit die beiden Kollegen mit ein paar Fragen zu löchern.

Dazwischen erhielt ich mein Notebook und bekam mit der Kollegin, die ebenfalls heute startete eine Einweisung in die Netzlaufwerk Struktur und das firmeninterne Kommunikations Tool.

Mittags fand ein kleiner Workshop statt, in der ein Kollege seine Erfahrungen zu SQL Statements präsentierte. Danach laß ich die bereits angefallenen Mails, stimmte mich mit der Kollegin zu unseren Einarbeitungsplänen ab und lernte noch vereinzelte Kollegen kennen.


Meine Zeit von Tür zu Tür beträgt jetzt keine 60 Minuten mehr, sondern 20
(leider nicht die erhofften 15) Minuten.

Ich fange eine Stunde später an zu arbeiten als zuvor und höre eine Stunde später auf. Die Arbeitszeit beträgt ebenfalls 8 Stunden + 1 Stunde Pause. Das führt dazu, dass ich nicht früher nach Hause komme, aber morgens später aufbreche.



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Samstag, 2. April 2016

BHW Bauspar Vertrag - MyBHW - Sparer Pauschbetrag - Freistellungsauftrag

Nachdem ich es immer vor mir hergeschoben hatte, meinen Sparer Freibetrag für meinen alten BHW Bausparvertrag anzupassen, machte ich mich im Urlaub mal an diese lästige Prozedur. Falls es sonst jemand helfen sollte, hier eine Zusammenfassung:

  • Auf http://www.bhw.de gehen
  • Auf myBHW > myBHW Neuregistrierung klicken
  • Vertragsnummer vom Bausparvertrag und Wohort + eMail Adresse in das Formular eingeben und dieses abschicken
  • Per Mail bekommt man nun seine Login Nummer für myBHW zugesand
  • In der Mail wird ebenfalls erläutert, dass das Passwort und eine TAN Liste auf dem Postweg kommen.
  • Warten bis die besagten zwei Briefe ankommen (TAN Liste und Passwort)
  •  Auf der BHW Webseite auf myBHW > myBHW Login klicken und mit der Login ID aus der eMail und dem Passwort aus dem Brief einloggen.
  • Bei der Erstanmeldung wird man gebeten eine Sicherheitsfrage zu definieren und sein Passwort neu zu setzen
  • Danach erscheint ein Formular, das sehr stark an die Internetzeiten der Jahrtausendwende erinnert und definitiv nicht mehr State of the Art ist.
  • Unter dem Menüpunkt Service > Zinsfreistellung kann dann über das Icon mit Maulschlüssel und Schraubendreher das Menü zur Änderung des Freistellungsbetrags geändert werden. Auch hier ist das Formular etwas störrisch. Man sollte seine Steuer ID bereithalten. Als Gültigkeits Zeitraum gibt man den 1.1. des aktuellen Kalenderjahres an.



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Sonntag, 20. März 2016

Letzter Arbeitstag - FSK 18 Version

Warnung. Die Ausführung meines letzten Arbeitstages kann abstoßende, geschmacklose und gewalttätige Schilderungen beinhalten, die manche Leser verunsichern können.

Da war er nun, nach mehr als 10 Jahren angekommen. Der letzte Arbeitstag in der alten Firma. "Laptop und Chip abgeben und dann war's das", hieß es im Vorfeld. Dennoch (so baten mich meine zwei Stammleser aus der Firma) sollte ich doch gerne berichten, wie es im neuen Job ist.

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dies konsequent zu tun. Wie möchte man denn die Betriebsinterna der neuen Firma so abstrahieren, dass keiner Rückschlüsse auf interne Abläufe schließen kann. Wie soll man ein Feedback im Blog geben, über das aktuelle Umfeld, ohne sich (bei eventuell auftretender Kritik) um Kopf und Kragen zu reden?

Doch einen kurzen Schwenk aus dem letzten Arbeitstag kann ich hier vielleicht noch nachreichen, obgleich ich nicht mehr alles zusammenbringen werde... Ggf. schmücke ich diese Passagen einfach noch etwas aus. Vielleicht aber auch einfach etwas mehr...

Es war ein sonniger Märzmorgen. Ein letztes mal hielt ich den Chip zum entriegeln der Tür an den Sensor der Außentür. Ob es auf Anhieb klappte, oder wie so oft mit einem piepsenden Signalton und rotem Leuchten, den Zutritt verwährte? Ich weiß es nicht mehr. Auch an diesem Tag fiel mir die Frage, ob ich den Lift oder die verhasste Treppe nehmen sollte nicht schwer. Chip an die Bürotüre gehalten, ein kurzes Warten - pieps - ich konnte eintreten. Der Raum war personenleer. Lediglich das Stachelunkraut meines Kollegen verpassten dem 3 Personenbüro so etwas wie eine unwirtliche Endzeitatmösphäre.

Aber auch dieses konnte mich nicht von meinem Vorhaben abbringen, den gestrig vergangenen Mittwoch abzuhaken. Ich nahm den roten Whiteboardmarker, setzte an und strich die Ziffer "2" durch. Nun sollte er also beginnen... Der am ersten Arbeitstag des Jahres festgelegte letzte Arbeitstag in dieser Firma.

Eine letzte Aufgabe hatte ich noch zu erledigen... Das Dokmentieren meiner VMs. Zwischenzeitlich betrat auch der Kollege Chris das Büro. Unsere Kollegin war an diesem meinem letzten Tag in der Gesellschaft ihrer Sittiche und folglich nicht im Büro. Jedoch wie immer per Chat und Telefon zuverlässig zu erreichen.
Doch es war zu spät. Alle noch offenen Fragen, zu diesem späten Zeitpunkt zu stellen wäre eine Verschwendung an Atemluft gewesen. Zielstrebig öffnete ich die Wiki Seite, auf der ich meine VMs dokumentierte und glich die Doku mit der tatsächlichen Verzeichnisstruktur auf der Platte ab.

Ja... Also,,, So weit so gut... Ich weiss auch net... Also wirklich spannend isses nun wirklich nicht. Aber ich versuch mal, die Spannung etwas in die Höhe zu treiben, denn... Eventuell schmücke ich manche Situationen auch etwas aus.

Die Frage "Hey, Chris. Du sagtest doch der Chef hat für uns einen Laufzettel, den wir für die Übergabe meiner Sachen benötigen. Wie sieht es damit aus?", stellte ich erwartungsvoll in den Raum.
Ein beinahe abgeklärtes "Ich frag ihn mal kurz", das sich nahtlos in die trostlose Stachelpflanzen-Atmosphare einfügte durchschnitt die Stille des noch im Tiefschlaf befindlichen Bürokomplexes.
Ein gewisses Gefühl noch irgendwas erledigen zu müssen überkam mich langsam, als ich visualisierte, dass mein Feierabend - der für den frühen mittag angesetzt war - immer näher rückte. Aber ich hatte alles erledigt. Es war tatsächlich nur das flaue Gefühl, dass diese Zeit bald enden sollte.

In mein Handy Spiel vertieft versuchte ich etwas Zeit totzuschlagen. Doch da! Ein dumpfes, lautes Geräusch, gefolgt von scheppern und klirren. Ich schreckte auf - mein Blick nach rechts auf die Glastüre zum Treppenhaus gerichtet. Ich sah eine Person mit dem Rücken zu dieser Glastüre sitzen - in sich zusammengesackt. Auf höhe des Kopfes einer stehenden Person ein großer Blutfleck, welcher sich nach untenhin in Schlieren fortsetzte und beim Kopf der in sich zusammen gesackten Person endete. Ein weitere Schlag! Dieses mal sah ich wie ein Getränkekasten das Gesicht der zusammengesackten, unbekannten Person traf. Sie sackte nach links weg und verschwand so aus meinem Blickfeld. Ihren Platz nahm der Mann ein, der mir unbekannt war. Er schlug mit einem Zimmermanshammer widerholt gegen die Glasscheibe. Diese splitterte. Ein Spinnennetz aus Glas bedeckte die Türe auf Brusthöhe und verwährte mir den Blick auf das was im Treppenhaus in dieser Höhe passierte. Im unteren - weniger beschädigten Bereich der Türe sah ich, wie der leblose Körper von dem Wahnsinnigen mit dem Hammer weggezerrt wurde. Vermutlich wollte er die Tür nun mit seinem Chip öffnen.

Chris und ich verließen das Büro hastig und schauten nach rechts den Flur entlang. Vom Ende des Flurs an kam ein mit vollen Kisten beladener Sprudelwagen auf uns zugerast. Die restlichen Bürotüren, den Flur entlang waren verschlossen. So gab es nur einen Weg - nämlich zurück in's Büro. Kurz darauf hörten wir den Sprudelwagen mit voller Wucht auf die noch immer verschlossene Glastür bersten. Mit dem Hardwareschrank verbarrikadierten wir unter Anstrengung in den nächsten Sekunden die Tür zum Büro.

"Junge, was war das?", fragte ich Chris. Dieser entgegnete nur ein hastiges "Jetzt ist keine Zeit. Los, hilf mir die Türe noch weiter zu verbarrikadieren."
Wir hörten, wie der Sprudelwagen wieder zurücksetze und der Automatismus zum öffnen der Glastüre betätigt wurde. Das Surren des Motors vermischte sich mit dem bis zum Kopf schlagenden Pochen meines Herzes.
Der Sprudelmann trat gegen die Türe. Er warf sich mit der Schulter dagegen. Doch die Zarge und die durch die Barrikade gesicherte Türe hielt diesen Manövern stand.
Der Sprudelmann schlug nun mit seinem Zimmermannshammer gegen die Türe. Leider waren diese nicht massiv und so hörten wir auch, dass das Holz durchaus unter der Spitze des Hammers nachgab. Eine Feuerleiter gab es auf dieser Seite des Büros nicht - ein weiterer Rückzug war somit ausgeschlossen.

Der Sprudelmann wurde nicht müde, gegen die Türe zu hämmern. Doch... Jetzt war Stille. Die Glastüre wurde wieder betätig. Das erneute Surren des Motors verhieß zumindest eine kurze Verschnaufpause. Denn er hämmerte nicht weiter. Doch sollte das Pochen und Krachen der Türe nach einigen Sekunden wieder - und vor allem intensiver als zuvor - beginnen. Offensichtlich hatte sich der Sprudelmann ein geeigneteres Utensil zum öffnen der Türe besorg. Das Holz barst nun mittlerweile und gab uns zu erkennen, dass der Sprudelmann sich jetzt einer Axt bediente um in's Zimmer zu gelangen. Sein lautes stöhnen und keuchen verriet uns, dass diese Tätigkeit kräftezehrend zu sein schien und zum anderen, dass er mit vollem Engagement dabei war diese Türe zu öffnen.

Er konnte jedoch nicht in's Zimmer eindringen - die bauchhohe Barrikade verbot es ihm, die Türe zu öffnen. "Und nun?", fragte ich sehr unberuhigt in den Raum.
Außer einem "Whaaaat?! Keine Ahnung", konnte aber auch Chris nichts zu dieser Situation beitragen. Ebenfalls hatten wir den Schrank mit den Büroutensilien ebenfalls als Teil der Barikade verwendet und zwar mit der Türenseite hin zum Sprudelmann. Ich hatte meinen Rolli bereits ausgeräumt und in Chris Rolli befanden sich nur noch verschiedene Teesorten, das Elektrotechnikbuch, das ich ihm vermacht hatte und Lakritz. Die einzige Bewaffnung, die sich für uns fand, war die große Schere am Büro-Weihnachtsbaum, der Kleiderständer, der aber auch gefährlich nah an der Türe stand und somit als Instrument der Verteidigung ausschied. Ebenfalls sahen wir noch Glasflaschen. Zwei an der Zahl, sowie Bettis Notbier.

"Ich habe eine Idee", rief ich und entfernte nervös mein Kensingten Schloss vom Laptop. Ich fädelte die Kensingten Schloss Schnur durch die Griffe der Schere und hatte nun zumindest eine quasi unkontrollierbare distanzwaffe. Der Sprudelmann hatte das Loch schon ziemlich stark vergrößert und hiefte sich im Moment mit dem Oberkörper auf den Schrank. Chris nahm den länglichen Kasten mit seiner Stachelpflanze und warf diese Richtung Türe. Mit dem Unterarm wehrte der Sprudelmann jedoch dieses Geschoss ab. Doch die Pflanzen verhedderten sich unvermeidbar dennoch in seiner Hand uns seinem Gesicht, bevor sie nach unten an ihm entlang glitten. So dass sein rot angelaufener und verschwitzter Kopf aussah, wie nach einem Kampf mit 3 Katzen.

Der Sprudelmann hielt sich aufgrund der Krazter kurz das Gesicht, scheinte jedoch keine weiteren Schmerzen zu spüren. Sein weißes Langarm Hemd zeigte jedoch leichte Spuren seines eigene Blutes. "Wenn es blutet, kann man es töten", lehrt uns ein ehemaliger mehrfacher Mister Olympia...

So versuchte ich die Schere zu schleudern und schaffte diese Waffe aufgrund der starren Beschaffenheit des Kensingten Kabels nicht diese zielgerichtet einzusetzen. Der Sprudelmann stützte sich mit den Händen auf dem Schrank ab und zog nun seinen Unterleib durch das Loch in der Türe. "Der ESX Server" rief ich und zeigte zu der Maschine. Chris und ich verwendeten auch diesen zum werfen und trafen den Eindringling an der Schulter. Der ESX Server streifte dabei ebenfalls seine Gesichtshälfte und riss sein Ohr mit ab. Auch schien er leicht benommen, setzte dann seinen Versuch fort - in einer Hand die Axt haltend- sich noch durch das Loch zu zwängen. Sein Kopf war vorn über gebeugt. Das Kensingten schloss hatte ich zuvor bereits durch die Schlaufe gezogen, so dass sich dadurch eine Art Lasso Ergab. Nachdem das mit der Schere schon nicht klappte, ging ich mit ausgestrecktem Arm, die Schlaufe in der Hand auf ihn zu und schaffte es in zu strangulieren. Mit aller Kraft zog ich am Kensingten Schloss Kabel.

Der Sprudelmann schaffte es nun seinen Körper vollends hineinzuhieven, fiel aber von dem bauchohen Büroschrank durch meinen Zug unterstützt herunter auf den Boden Die Axt glitt ihm zuvor nach rechts aus der Hand und sie fiel seitlings der Barrikade hinab, so dass weder er noch wir an diese heran kamen. Dies ermöglichte mir natürlich noch mehr Zug auf die Schlinge auszuüben, welche er mit seinen Händen versuchte zu lockern. Mit aufgerissenen Augen und Mund versuchte er auf dem Rücken liegend auf mich zuzurobben um den Zug auf die Schlaufe zu reduzieren. Chris schaltete schnell, ergriff seine frisch aufgesetzte Tee Thermoskanne, und rammte diese zielsicher mit der Öffnung nach unten in den aufgerissenen Schlund des potentiellen Mörders. Als das Knacken seiner Zähne verhallte rief Chris "Friss Moppelkotze!". Ein lauter Schrei - gedämpft durch die noch immer von Chris heruntergedrückte Teekanne - konnte dem Sprudelkastenmörder (so genannt, nicht weil er Sprudelkasten ermordet, sondern weil er MIT Sprudelkasten den anfangs erwähnten Kerle ermordet hatte) dieser Schrei nur noch als rote Fontäne aus seiner Nase entweichen. Da er mittlerweile nicht mehr versuchte die Schlaufe zu lockern, sondern vielmehr mit seinen verbrühten Schleimhäuten zu kämpfen hatte, nutzte ich die Gelegenheit. Ich griff die Schere welche am anderen Ende des Kensingten Schlosses noch immer eingeschnürt war um die Bedrohung entgültig durch einen beherzten Stich - die volle Länge der Schere ausnutzend - in sein Auge unschädlich zu machen. Ein letztes nach links ausschlagen seines Armes beendete diese grausame Szenarie.

"Puuh. Das war sehr knapp", sagte Chris, völlig außer Atem. "Hast Du denn mittlerweile den Laufzettel erhalten?", fragte ich ihn.
Chris richtete sich auf, lief zu seinem Rechner und sagte: "Jupp, da isse. Moment. Ich drucke sie aus".

Wir füllten den Laufzettel aus. "Wer räumt hier auf?", fragte ich Chris, ihm meine Hilfe anbietend. "Er nahm einen Zettel, legte ihn auf die Brust des Sprudelkastenaxtzimmermannshammermörders" und erwiederte nur trocken "Die Putzfrau wird sich darum kümmern". Auf dem Zettel stand "Bitte entsorgen".

Mittlerweile kamen die Kollegen auch alle von ihrer Kaffeepause zurück, stellten jedoch keine Fragen. Ich gab meinen Chip und Schlüssel ab, wünschte den Kollegen noch ne gute Zeit und verließ die Firma. Auf dem Weg zur Bahn überlegte ich noch: "Hmmm. Komisch. Wo ist denn der Komplize hingekommen, der den Sprudelwagen auf uns zugeschoben hatte und uns so zwang, wieder in das Büro zurückzukehren?"

Na gut na gut... Ich hab geflunkert. Und zwar beginnend mit der Szene als ich in mein Handy vertieft war. Schon alleine da sollte man doch wissen, dass das nicht der Wahrheit entspricht, da ich NIIIEEEMALS während der Arbeitszeit am Handy dadeln würde *hust*. Und das mit dem Sprudelkasten und... Jaaaa. Ne. Also. Is klar, dass das nicht ganz so abgelaufen sein kann, oder? Also so mit mordenden unbekannten Personen, die Sprudelkasten und Hammer als Waffe einsetzen... Hmmm? Nicht glaubwürdig! Erdacht. Ficktief... Ähm Fiktiv. Zu niveaulos und schrecklich, als dass es echt hätte sein können. Zumindest waren die Leute nicht gewalttätig. Manch einer auf dem Stockwerk war zwar nicht in Kenntnis darüber, wie man eine Toilette sauber verlässt, aber agressiv war keiner. Also dann: Gehabt Euch wohl.


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Donnerstag, 10. März 2016

5 Jahre Facebook

Was sehen meine bereits fürs Bett eingestellten Augen gerade eben noch in meinen Facebook News?
Heute vor 5 Jahren habe ich mich bei Facebook angemeldet.

Holla aber auch. Zeitweise war es mein Hauptkommunikations-Medium, dann wieder die Platform zur Selbstdarstellung in Form von Bemerkungen über das Wetter, Fernsehserien und Essen oder die immer gleichen Bilder von meinen Balkonpflanzen. Dann hatte ich es wieder ewig ignoriert. Nebenbei diente es mir wiederum als nützlicher Service um mich über Bands oder Events zu informieren. Oder aber auch über den Urlaub von meinen Kontakten - oder deren Essen, vielleicht auch deren alltags Banalitäten und Party Bilder.

Letztere gibt es noch immer. Doch gehen diese leider im Sumpf von manchmal ganz unterhaltsamen Fun Bildern und Videos, sowie künstlerischen Posts unter. Doch immer seltener sehe ich selbst generierten Content. Bis auf einen ehemaligen Kollegen, der akribisch seinen Hausbau dokumentiert oder vereinzelter Bekannten, die gelegentlich mal nen Bild von Haustieren oder Essen posten blieb mir jetzt nicht mehr viel an Eigenschöpfungen in Erinnerung.

Vielmehr werden Artikel geteilt, in denen man sich damit brüstet politisch eher links oder rechts eingestellt zu sein. Verängstigt vor oder tolerant und offen gegenüber Flüchtlingen. Man verschafft seiner Empörung Luft - sei es über die Politik, Tierversuche, Ernährung, die vermeintliche Verrohung der (aus der eigenen Sicht) jüngeren Generation oder die soziale Ungerechtigkeit in unserem Land.

Gelegentlich fordert eine FB App - unter dem Konterfei eines Freundes zum Mitmachen auf: "Ich habe einen IQ von 154. Wie schlau bist Du? - Mache den Test", oder "Meine Sandalen vergesse ich generell auf dem Esstisch von...". Alternativ dazu aber auch "Ich bin zu 97% hübsch, zu 92 % intelligent und zu 95% ehrlich - finde Deine Stärken heraus", denn "Im nächsten Leben werde ich eine Schildkröte, die verschütt gegangene Sandalen wieder findet..."- Ein Bild von Kätzchen oder anderen Tieren zwischendurch lockert die Thematik etwas auf.

So hatte FB für mich seine Hochs und Tiefs. Aktuell rauscht es für mich eher vor Belanglosigkeit dahin und wird nur noch ein oder zwei mal am Tag gesichtet.

So denn. Gute Zeit zusammen.

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Dienstag, 26. Januar 2016

Fitnessliebhaber Programm - Einsteiger Tag 31 - 60

Nun habe ich es absolviert, das 60 Tage Programm der Fitnessliebhaber. Wie bereits vor einem Monat in einem Beitrag über die Tage 1 bis 30 beschrieben, war ich mit dem Aufbau des Programms zufrieden. Angefangen mit Body Weight Übungen, führten sie den Absolventen in 4 Wochen zum Hanteltraining. Lest nun, was mich in der zweiten Hälfte des Trainings erwartete.

Eitgentlich nicht viel mehr. In den ersten 28 Tagen wurden die wesentlichen Grundsteine gelegt (sprich die Übungen eingeführt) und in den Folgewochen ging es darum, das erlernte konsequent anzuwenden. Dabei variiert Goeerki in seinem Plan immer zwischen verschiedenen Übungen. Beispielsweise Kniebeugen und Kreuzheben. Kickbacks und Skull Crusher. Bizeps Curls stehend und sitzend. Bankdrücken, Schrägbankdrücken und Liegestütz, verschiedene Variationen der Unterarm- bzw. Seitstütz und in jeder Trainingseinheit das einarmige Rudern mit der Kurzhantel, welches ich mit der Zeit hassen lernte. Schulterdrücken sitzend und zwei Crunch Variationen, sowie Wadenheben runden das ganze ab.

Also wie schon im anderen erwähnt: Für Einsteiger definitiv zu empfehlen.

In den Theorie Videos blieben die Fitnessliebhaber leider weiter hinter dem wirklich sehr guten Niveau ihrer YouTube Channels zurück, vermittelten aber dennoch einiges Wissenswertes für Neulinge. Das Hauptaugenmerk liegt hier auch in der zweiten Hälfte deutlich darauf die Fakten einfach und gebündelt an das Publikum zu bringen. Das Ziel ist erreicht.

Manchmal passen die Videos nicht so ganz zueinander. So habe ich zum Beispiel das Programm zum Muskelaufbau gemacht. In diesem wird in einer Lektion erwähnt, dass man Säfte trinken soll, um Masse aufzubauen, da sie Kalorien beinhalten. In einem späteren Video über Sport und trinken wurde ausdrücklich von süßen Getränken abgeraten, da diese beim Abnehmen hinderlich sind. Ebenso hätte man zum Beispiel den Take der Bizepscurls auch einmal mit Kurzhanteln abdrehen können, anstatt noch in den Fortgeschrittenen Videos das Rucksack Video einzufügen. Aber gut - das ist zu verschmerzen. Man weiß ja, wie es gemeint ist.


Ja hat's denn was gebracht?

Das ist doch eigentlich die über alles entscheidende Frage. Die Antwort lautet: Ja, auf jeden Fall. Das Trainingsprogramm zeigte mir einige Dinge auf, die ich bisher richtig gemacht habe und einige Dinge, die ich bisher falsch machte.

Der wichtigste und wertvollste Aspekt war für mich schlicht und ergreifend die Motivation, dass am Tag ein Video zu absolvieren ist und Goeerki durch das Training führt. Ich konnte durch das Programm sowohl die Regelmäßigkeit, die Länge (ohne Video eierte ich halt doch manchmal mit zu langen Pausen rum - für mich sehr motivierend) und die Qualität meines Trainings verbessern. Durch das Training habe ich Fortschritte am Lat, Schultern und den Armen gemacht. Besonders die für mich neue Übung "Schöpfen" brannte wirklich gut bei mir, so wie das verhasste einarmige Rudern.
Kniebeugen und Kreuzheben hatte ich bereits ohne den Kurs in meinem Training und habe mich dahin gehend nicht wesentlich dort gesteigert.

Nach meinem Geschmack hätte daher auch hin und wieder eine erschwerte Ausfallschrit Variation oder Ausfallschritt mit Gewicht in den Plan gepasst. Ebenso wurden die Flys im späteren Verlauf aus dem Übungsplan genommen und so blieb zumindest bei mir nur das Bankdrücken (habe keine Schrägbank für die Variation) und Liegestütz für die Brust über. Dass ich da mit zu leichten Gewichten trainierte war hingegen meine eigene Schuld.

Fazit

Im oben verlinkten ersten Teil meines Erfahrungsberichts habe ich schon einige Kritikpunkte genannt, die auch weiterhin bestehen. Die Erreichbarkeit des Servers wurde in letzter Zeit deutlich besser. Dafür ist jedoch die Video History, in der man verpasste Lektionen nochmals anschauen kann kaputt, sowie das belohnende (?) Abschlussvideo Nummer 60 leider nicht abrufbar.

Nach dem Amazon Bewertungssystem würde ich dem Einsteigerprogramm 3 von 5 Sternen geben. Die Trainingsvideos sind super und für mich der Hauptgrund das Programm zu machen.

Abzug gibt es bei der ausgebliebenen Wartung der Webseite, innerhalb der mehr als zwei Monate, in der ich das Programm absolvierte. User schrieben ihre Probleme auf die Facebook Seite, erhalten aber kein Feedback.  Die derzeit kaputte History Funktion und fehlende Stretching Tage im Stil von Goeerkis Trainingstagen machen Philipps Dehn Lektionen im aktuellen Zustand des Programms kaum nutzbar. Ebenfalls sind die Übungen in ihrer Ausführung nicht immer ausführlich genug erklärt. Wie im ersten Artikel erwähnt, hätten Goeerki und Philipp auf ihre eigenen YouTube Videos verlinken können, in denen wirklich professionell erklärt wird, worauf beim Kreuzheben zu achten ist oder was man beim Bankdrücken falsch machen kann.

Hier verschenkten sie ihr eigenes Potential und somit kann ich dem Vorwurf (dass Online Programme einmal erstelle nur als Cash Cow genutzt werden), den Goeerki kommerziellen Programmen macht nur eingeschränkt zustimmen.
Da das Fitnessliebhaber Programm gratis ist, hat natürlich quasi niemand ein Anrecht auf vollständigkeit und Funktionalität. Ärgerlich ist die Situation für den Absolventen dennoch.

Trotz der erwähnten technischen Schwächen empfehle ich das Basis Programm uneingeschränkt denjenigen, die sich vielleicht nicht in's Studio trauen oder keine Zeit / kein Geld dafür haben.
Supported die Jungs (Goeerki und Philipp) für ihre Arbeit auf YouTube und in der Marke Fitnessliebhaber. Ich habe zwar versucht in meinem Bekanntenkreis weitere Leute von dem Programm zu begeistern, jedoch leider ohne Erfolg.


Anbei noch meine Trainingsausstattung (keine Afiliate Links), mit der ich so weit für den Heimgebrauch ganz zufrieden bin. Fragen gerne in die Comments schreiben.


Als nächstes werde ich mir das Fortgeschrittenen Programm der Jungs anschauen. Ich bin gespannt.


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Sonntag, 24. Januar 2016

Creed - Review

Rocky Balboa kehrt im Film Creed - Rocky's Legacy nochmal in den Ring - bzw. vielmehr an den Ring - zurück. Dieses mal aber nur als (Neben)darsteller und nicht wie sonst als Drehbuchschreiber und Regisseur. Somit passiert auch bei Rocky das, was gerade zuhauf in den Unterhaltungsmedien passiert: Ein Klassiker wird nochmal ausgegraben und mit einer Fortsetzung beehrt. Dabei waren diese Fortsetzungen oft überraschend gut. Genannt seien als Beispiel Terminator Genisys oder Star Wars - The Force Awakens.



Was sollte also vom neuen Rocky zu erwarten sein, der unter dem Namen "Creed" daherkommt. Wie immer bin ich jedem Trailer vorab aus dem Weg gegangen. Ich wusste nur so viel: Es geht um den Sohn des in Rocky IV verstorbenen Apollo Creed.

Wie immer wird hier nicht gespoilert und ich umreise die Handlung lediglich. Ich dachte eigentlich, dass (vor allem aufgrund der Benamsung und des neuen Regisseurs) die Location eine neue ist. Also z.B. dass Balboa Apollos Sohn in einer anderen Stadt trainiert und dadurch quasi ein Cut zu den alten Rocky Filmen gemacht wird.

Aber das Gegenteil ist der Fall. Creed erweitert die Handlung zu Balboa (Teil 6 der Saga) hervorragend. Der Film spielt größtenteils in Philadalphia. Wie zu erwarten - und von den Fans vielleicht auch erhofft - wird auf altbewährtes gesetzt. Der Underdog (also der junge Creed) wird von Rocky trainiert, bekommt von diesem "Stand and Fight" Mentalität eingetrichtert, garniert mit der einen oder anderen Trainings-Montage, gipfelnd in einem dramatisch inszenierten Endkampf. Hatte ich erwartet - kennen wir irgendwo her, alter Wein in neuen Schläuchen, oder?

Ja und nein, denn jetzt kommt das "ABER". Für einen Rocky Film packen Ryan Coogler (Regie und Drehbuch) und Aaron Covington (Drehbuch) sehr viel Charakterentwicklung in den von inneren Konflikten zerfressenen Creed und mittelerweile deutliche alternden und gebrechlichen Rocky. Ebenso ist in vielen Beiträgen oft die Rede davon, Sylvester Stallone nehme eine "Nebenrolle" in diesem Film ein. Bei mir assozierte das immer, dass ein Stück Rocky Flair dadurch verloren geht, dass Rocky vielleicht mal kurz 20 Minuten im Film den Trainer mimt. Das ist falsch! Sly spielt ebenso eine gleichwertige Rolle, wie der Creed Darsteller Michael B. Jordan. Balboa vollzieht genau so eine Charakterentwicklung und schreibt so ein weiteres Kapitel des Mythos Rocky Balboa. Einzig vom alten Cast blieb nur noch Sylvester Stallone übrig. Mickey, Paulie, Adrian, seine Ehefrau aus Balboa, Rockys Sohn Robert. Entweder sind sie ohnehin schon in der Story verstorben oder anderweitig aus Rockys Leben geschrieben. Jedoch bleibt der Geist der verstorbenen bzw. nicht anwesenden Charaktere erhalten. Sie bekommen ihren gebührenden Platz im Film.

Auch spielt Coogler etwas mit dem Mythos Rocky Balboa. Man muss zugeben: Die Filme leben nicht primär von ihrer Handlung, als vielmehr durch die spannend inszenierten Kämpfe und durch die Tatsache, dass über nunmehr 40 Jahre durch die Filme das Leben des Boxers Rocky Balboa skizziert wurde. In gewisser Weise spiegelt Rocky aber viel von Sylvester Stallone selbst wider, welcher wiederum eine reale Person ist. Ebenfalls nimmt Sly auch den einen oder anderen selbstironischen Spaß auf seine Kappe.

Was besonders stark auffällt und mir gefallen hat: Auch in Creed trainiert der Underdog in heruntergekommenen Gyms, an denen die Farbe und der Putz von den Wänden blättert. Trägt sehr viel zur typischen Rocky Athmosphäre bei und macht den Film somit noch authentischer.

Wie ich schon damals bei Terminator Entwarnung für Fans geben konnte, so kann ich dies auch für Creed tun. Ich finde sogar, dass Creed besser die Rocky Reihe erweitert, als sich Genisys in das Terminator Universum einfügte.

Man könnte jetzt ja sagen: Okay. Der siebte Rocky Film soll nunmehr der krönende Abschluss sein. Nach beinahe 40 Jahren ein würdiger Abgang für Rocky Balboa. Man hat ja auch immer Angst, dass das Franchise zu Tode verwurstet wird. Auf der anderen Seite wurden in den Film einige Entwicklungen eingebaut, die sich in einer Fortsetzung weiter ausbauen ließen. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Suche in Google verrät es recht schnell - November 2017 soll in den USA Creed 2 starten. Wer den Rocky Teil Balboa mochte, darf sich Creed uneingeschränkt ansehen.



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Sonntag, 17. Januar 2016

Harter Winter für Spinnen

So gab sie mir vorher Rätsel auf, meine Spinne. Schon vor ein paar Wochen ging sie nicht wirklich agressiv auf die Mücke zu, die ich ihr in's Netz gegeben hatte, sondern ließ diese entkommen.

Als sie heute dann zusammengekauert im Netz saß, anstatt lauernd - die Beine ausgestreckt - in Habachtstellung auf Beute wartend, dachte ich dass sie vielleicht Wasser brauche - wenn sie schon keine Nahrung hat.

Sie bewegte sich dann nur zaghaft und führte einige der Tropfen zum Mund. Wenig später sah ich, dass sie den Mittelpunkt des Netzes verlassen hatte und nach rechts oben gestiegen war. Weitere 2 Stunden später verharrte sie links unten im Netz in dieser Stellung. Dass dies kein gutes Zeichen sein konnte, versteht sich von selbst.

Als ich dann vorher nochmal an's Netz ging, musste ich mit der Handylampe Leuchten um sie zu finden. Immer noch zu einem Kneul aus einem eingefallenen Körper und  Beinen zusammengezurrt hing sie da. Selbst ein Anpusten vermochte sie nicht mehr zu einer Aktion bewegen. Sie drehte sich freischwebend inmitten einer Speiche ihres Netzes.

Man möge sie in guter Erinnerung behalten. Ihr zu Ehren habe ich jetzt - aller Copyright Richtlinien Facebooks zum Trotz - meine Ur-Spinnen Berichte nochmal hier hergeholt und copy paste sie in den Blog. Immerhin hatten die Geschichten der Spinne und deren positive Resonanz mich dazu bewegt, den Blog anzulegen.

Zuerst aber nochmal die Sammlung aller Spinnen-Links aus diesem Blog:


10. Oktober 2014

Kreuzspinne vs. Sch[m]eißfliege

Huiuiui. Was nen Kampf.
Bei mir hat sich ja seit Sommer ne kleine Kreuzspinne im Wohnzimmer eingenistet. Anfangs noch an der Balkontüre, hat sie sich dann für nen paar Wochen in die Verfugung der Balkontüre verkrochen um sich erst mal gar nimmer zu bewegen. Danach hat sie ihr Netz wieder hinter meinem Fernseher aufgebaut.
Das hat ihr dann auch nicht gefallen. Also hat sie es wieder abgebaut und seit einer Woche ist das Netz zwischen TV, Android Box und DVD Regal befestigt.
Jedenfalls: In meiner Wohnung gibt's -Fliegengitter sei Dank- keine Insekten. Deswegen hab ich der Spinne ab und an mal was aufm Balkon gefangen oder eben das reingeworfen, was bei offener Balkontüre doch reinflog.

Heut hat sich so eine Schmeißfliege zu mir verirrt.
http://static.panoramio.com/photos/large/24942441.jpg

Ein kräftiges Vieh. Also erst mal im Glas gefangen und sich ne Weile austoben lassen. Weil in fittem Zustand würde sie das Netz der Spinne zerreissen. Nachdem die Fliege nach ein paar mal hin und her schütteln einen halbwegs benommenen Eindruck machte, pfefferte ich sie mit Schwung in's Netz und erwartete, dass die Spinne sie wie gewohnt kurz einwickelt und gut is.

Die ersten 2 Sekunden sah das auch so aus: Fliege zappelt im Netz, Spinne läuft drauf zu, fasst die Fliege und packt zu.

Was dann folgte war ähnlich spannend wie ein UCF Match, das über die komplette Zeit geht und nicht gleich nach 30 Sekunden durch Submission endet!

Die Fliege war nur kurz benommen und versuchte nun nämlich wieder zu starten. Das Netz wogte hin und her. Die Spinne immer noch in die Fliege verbissen und dem Versuch diese zu umklammern. Die Fliege beruhigte sich dann nach ein paar Sekunden wieder und ich erkannte erstmals das Größenverhältnis. Die Fliege hatte in etwa die 2 bis 2,5 fache Masse meiner Spinne.
„gasp“-Emoticon

Vereinzelte Flügelschläge und zappeln der Beine, seitens der Fliege. Ich dachte: "Gut, die Sache ist gelaufen... Guten Appetit." Die Spinne beisst weiter und versucht nachzufassen und die Fliege fester zu greifen. Wieder wogen Spinne und Fliege hin und her - die Fliege hatte noch Kraft und versuchte erneut zu entkommen. Aber dieses mal sieht die Bewegung so aus, als würde nicht mehr das ganze Netz halt geben. Ich befürchtete schon, dass ich gleich Fliege samt Spinne in der Wohnung hinterherjagen müsse.
Aber die Fliege beruhigte sich erneut. Das ganze wiederholte sich noch drei mal. Nur dass das wogen irgendwann in ein drehen überging, mit einem so hohen Spin, dass von den Tieren nur noch eine schwarze, in der Luft wirbelnde Kugel zu erkennen war.

Nach ca 4 oder 5 Minuten wirkte das Gift der Spinne dann langsam so weit, dass die Fliege endlich mit 20 Umrundungen eingegarnt und stabilisiert werden konnte.
Die ganze zeit über hielt sich die Spinne mit einem Bein am Netz fest, wie Sly auf dem Cover von "Hang On".
Die Spinne zog schlussendlich die Fliege etwas mit nach oben, in einen zentraleren Bereich des Netzes und konnte dann endlich essen.

Hut ab vor der Stabilität und Flexibilität des Netzes und der Verbissenheit, Kraft und Schwindelfreiheit der Spinne.
„like“-Emoticon

Das nächte mal verfütter ich ihr dann nen Heupferd oder Hirschkäfer im Steel Cage!


27. Oktober 2014

Kreuzspinne vs. Gemeine Stubenfliege

Sequel zu "Kreuzspinne vs. Sch[m]eißfliege"
Als ich heute - beladen mit nem Korb voll Mineralwasser und meinem Rucksack - in die Küche kam, sah ich an meiner Schrankfront etwas sitzen, was ich nicht erwartet hätte.
Nein, kein 1,65 m großes mitt- bzw. eher endzwanziger Mädel mit schulter-, bzw. rückenlangen, glatten Haaren und ner wohlgeformten Portion Arsch in der Jeans und schwäbischer Grundmentalität jedoch nicht zwangsweise deutscher Abstammung, sondern leider nur ne ca 7 mm lange Stubenfliege, wie auf dem Bild dargestellt.
http://thumbs.dreamstime.com/t/schmutzige-gemeine-stubenfli…
Dennoch: Selten hatte ich eine Fliege so begrüßt, wie dieses mal. Die letzte Spinnenfütterung war schon ne Weile her. Seit der Schmeißfliege musste sie gelangweilt im Netz hocken und harren. Harren der Dinge, die da kommen.
Ja gut. Lange Einleitung, Spannung aufgebaut - es war halb so spektakulär. Die Spinne packt zu, kaum Gegenwehr von der Fliege. Lediglich ein leichtes Zappeln war zu erkennen - die Flügel machten nix.
Souverän und fast schon überheblich gemächlich dreht die Spinne die Fliege und schnürt sie zu dem gewohnten Packet, beißt dann zu und. Ja... In der Tat... Das war's.
Jetzt sollte mein Essen so langsam auch aufgetaut sein xD



Wie immer der Hinweis: Wenn's gefallen hat, liken, sharen, kommentieren - vielen Dank :-)

Onehundredandeiiiightyyyyy

Es gibt nicht viel zu berichten über dieses Ereignis. Dennoch fühle ich mich schier gar berufen ein paar Zeilen Header hier reinzuschreiben,...